Ein nachhaltiger Garten fördert die Artenvielfalt und wird umweltfreundlich bewässert und bestellt. Nicht nur der Gemüseanbau erfolgt biologisch, auch die Gestaltung des Gartens unterliegt verschiedenen Kriterien, um das Gedeihen der Flora und Fauna zu fördern. Neben den typischen Obstbäumen gibt es weitere Baumarten, die sich für den Naturgarten eignen. Ungewöhnliche Bäume vermitteln eine einzigartige Exotik, während Klimabäume vor allem mit den wandelnden Witterungsbedingungen gut zurechtkommen. Wir zeigen, welche Gehölze sich für den zukunftstauglichen Garten eignen, und worauf ansonsten zu achten ist.
Die nachhaltige Bepflanzung im Garten
Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen notwendig, um Umwelt und Klima zu schützen. Auch im Garten leistet jeder seinen Beitrag zur CO₂-Reduzierung, zur Wassereinsparung und dem Erhalt der Arten. Hervorragend geeignet ist eine Auswahl an heimischen Gewächsen, die bereits an das Klima der Region angepasst sind und eine wichtige Rolle für die heimische Ökologie spielen. Gerade Pflanzen gewährleisten mit der Fotosynthese den Austausch von Kohlendioxid und Sauerstoff und helfen dabei, den Treibhauseffekt zu verringern. Zu den klimaresistenten Baumarten zählen unter anderem die Kastanie, der Feldahorn oder der Eisenholzbaum.
Wichtige Schritte vor dem Anpflanzen
Um ein ausgewogenes Wachstum zu erzielen, sollte zuvor genau geprüft werden, welcher Standort für die ausgewählten Pflanzen am besten geeignet ist. Jeder Garten zeigt sich einzigartig, in Hinblick auf Licht, Schatten und Feuchtigkeit. Dazu lohnt sich die Bodenanalyse, um ausreichend Nährstoffe für alle Gewächse bereitzuhalten.
Für den Naturgarten lohnt sich eine Kombination verschiedener Pflanzenarten, die miteinander harmonieren. Schattige, feuchte Orte bevorzugen Pflanzen mit großen Blättern. Die sonnigen Bereiche eignen sich für Pflanzen mit dicken, kleinen Blättern. Natürlich gehört auch die Verwendung von Regenwasser und Mulch zu einem nachhaltigen Garten, um beste ökologische Voraussetzungen zu schaffen. Mithilfe einer Wasserpumpe ist die Bewässerung sparsam und lässt sich größtenteils auch automatisch umsetzen.
Zur Artenvielfalt beitragen
Statt reiner Grünflächen ziehen bunte Gärten immer viele Tiere und Insekten an. Mit einheimischen Gewächsen tragen Gartenbesitzer dazu bei, die biologische Vielfalt zu fördern. Es lohnt sich, zu recherchieren, welche Pflanzen vor Ort wachsen oder auch Samen einheimischer Wildpflanzen zu sammeln und auszusähen.
Wichtig ist es, den Pflanzen genügend Raum für das Wachstum einzuräumen. Der Rasen kann einfach durch eine einheimische Blumenwiese ersetzt werden. Auch ein Teich trägt zum Artenerhalt bei, mit Sumpfpflanzen, Steinen und Fischen. Hecken und Sträucher sind ideal für Nistplätze von Vögeln, während Bäume ebenfalls attraktive Verstecke ermöglichen.
Mehr Schutz für seltene Bäume
Für seltene Bäume gelten gesonderte Regelungen, die das Anpflanzen und Fällen betreffen. Aber gerade in einem nachhaltigen Garten ist Raum für den Erhalt geboten, während kommunale Baumschutzverordnungen dazu beitragen, dass die Bäume nicht beschädigt werden oder sogar unter den Naturdenkmalschutz fallen.
Gartenbesitzer können außergewöhnliche Bäume in einer Baumschule kaufen, darunter den Amberbaum, den buntblättrigen chinesischen Losbaum oder den falschen Christusdorn, der eine attraktive Kugelform bietet. S
eltene Laub- und Nadelgehölze verleihen einem Garten eine einzigartige Idylle und sind gleichzeitig echte Unikate. Exotisch sind winterharte Palmen, die Kirschpflaume, der Wildapfel oder ein Olivenbaum. Das geringe Vorkommen wird durch eine besondere Blüte und ein einzigartiges Wachstum ergänzt. Hierbei ist der Baum immer eine Mini-Oase und ein Schattenspender, bringt Früchte hervor und dient der Grundstückbegrenzung.
